Es gibt kein Individuum
27.05.2007Unsere Reaktionen haben wir mit allen Menschen gemein und unsere Gehirne sind nicht die unseren denn sie sind durch Jahrhunderte hindurch entwickelt worden. Krishnamurti stellt hier ernstlich das Individuum in Frage und sagt: “wir sind die gesamte Menschheit”.
Einssein mit der Natur
25.05.2007Wenn wir in Harmonie mit der Natur sind, mit allen Lebewesen um uns herum, dann sind wir auch in Harmonie mit allen menschlichen Wesen, sagt Krishnamurti. Wenn wir aber unsere Beziehung zur Natur verloren haben werden wir unweigerlich auch unsere Beziehung zu den Menschen verlieren.
Subjekt und Objekt
22.05.2007In den Upanischaden steht: Wie kannst du dich selbst als Subjekt und die anderen als Objekt ansehen, wenn du doch wießt, dass alle eins sind?
Die Seele ist eins
20.05.2007Zwischen mir und dem winzigsten Tier besteht nur ein Unterschied in der Manifestation, aber im Prinzip ist es dasselbe wie ich; es ist mein Bruder und hat dieselbe Seele wie ich.
Swami Vivekananda
Voll Blüten
17.05.2007Voll Blüten steht der Pfirsichbaum,
Nicht jede wird zur Frucht,
Sie schimmern hell wie Rosenschaum
Durch Blau und Wolkenflucht
Wie Blüten gehn Gedanken auf,
Hundert an jedem Tag -
Laß blühen! laß dem Ding den Lauf!
Frag nicht nach dem Ertrag!
Es muss auch Spiel und Unschuld sein
Und Blütenüberfluss,
Sonst wär die Welt uns viel zu klein
Und Leben kein Genuss.
Der große Hermann Hesse.
Der Atomkern und die Kathetrale
16.05.2007In Bill Brysons Buch lese ich mal wieder einen schönen Vergleich. Hierbei geht’s um das Verhältnis der Größe eines Atoms zur Masse seines Kerns. Viel Spaß.
Wenn man sich ein ganzes Atom so groß wie eine Kathetrale vorstellt, wäre dessen Atomkern wohl nicht größer als eine Stubenfliege. Dieser fliegengroße Kern würde aber ein vielfaches der Kathetrale wiegen.
Die relative Materie
08.05.2007Die Materielle Welt ist in jedem Fall relativ und die Naturgesetze gelten nur für Körper deren Masse unseren ähnlich sind. Also vermutlich gelten für Braunkohlebagger immer noch die selben physikalischen Gesetze wie für Ameisen obgleich diese zu ihrer Größe, leistungsmäßig dem Braunkohlebagger bestimmt weitaus überlegen ist, von Beweglichkeit und Effizienz ganz zu schweigen. Aber wenn wir den Blick auf eine weitaus kleinere Ebene richten, in den Bereich der menschlichen Zellen, siehts mit der Schwerkraft, schon ganz anders aus. Die Zellen haben für die Schwerkraft praktisch keine Zeit. Die vielen Informationen und die Transporte von Stoffen im Molekularlbereich, die sekündlich hundertfach in jeder Zelle ablaufen, sind schon beeindruckend.
Wenn wir nun noch ein paar Dioptrin runterschalten in die kleinste Kleinigkeit die wir so kennen, runter in die Atombasis sozusagen, wirds noch verrückter.
Die Materie besteht aus Atomen. Diese bestehen aus winzigen Atomkernen, dazwischen kommt ein riesiges Nichts und viel weiter außen, “erscheinen” kleine Elektonen, die dann an verschiedenen Orten des Atoms zeitgleich auftreten…! Die Materie besteht aus sehr vielen dieser Atome. Sie sind aber, im Verhältnis zu ihrer Größe, unendlich weit voneinander entfernt. Das gilt auch für die festesten Stoffe die man sich vorstellen kann. Die Atomkerne sind wohl in der Größenordnung der Planeten im Sonnensystem von einander entfernt. Das heißt wenn man nur klein genug ist, etwa so klein wie ein Neutron z.B kann man durch jedes noch so feste Material hindurchfliegen, ohne groß wo anzustoßen. So gesehen besteht die Materie eben viel mehr aus NICHTS als aus WAS.
Also was existiert da schon? Wenn man alle Atome unseres Körperes zusammen bringen könnte, sie reduzieren auf ihre tatsächliche Masse, wäre das wohl nicht viel mehr als eine Kehrschaufel voll. Wir sind also nichts oder nur recht wenig nach diesem Vergleich. Und dabei meinen wir doch so viel zu sein…..
Gelassenheit
05.05.2007Dem Gelassenen laufen die Dinge zu.
Dem Eiligen laufen sie davon.
Gedanke - Wort - Gefühl
04.05.2007Der erhabenste Gedanke ist jener, der die Freude in sich trägt.
Die klarsten Worte sind jene, die die Wahrheit enthalten.
Das erhanbenste Gefühl ist das was wir Liebe nennen.
Wenn ich darüber nachdenke, warum ich nicht ständig in dieser Denkart bleibe, wird mir bewusst, dass ich, wenn ich denn darin bliebe, die Freude selbst nicht mehr erkennen könnte, sie wohl gar vergäße.
Wenn ich mich frage warum ich nicht immer die Wahrheit spreche, erkenne ich darin den Sinn der Wahrheit, mit diesem Kontrast, mir klar zu machen welches die Unwahrheit ist, um mir zu zeigen zu welch höheren Worten ich fähig bin.
Wenn ich fühle, dass da nicht Liebe in mir ist, sondern Angst, segne ich die Angst. Sie macht mir meine Quelle durch mein Verlangen nach Liebe klar.
Der Mond und die Erleuchtung
30.04.2007Die Erleuchtung ist wie der Mond, der sich im Wasser spiegelt. Der Mond wird nicht naß noch bewegt sich das Wasser.
Obgleich sein Licht groß und strahlend ist, spiegelt sich der Mond auch in der kleinsten Pfütze.
Der ganze Mond und auch das ganze Universum spiegeln sich im Wassertropfen auf einem Grashalm.
Dogen
Vom Ziegel zum Spiegel
28.04.2007Als Meister Ma-dsu die Erleuchtung noch nicht erlangt hatte, bemühte er sich im Kloster des Huai-jang, der Meditation hingegeben, um die Wahrheit. Tag um Tag verbrachte er, schweigend, in Meditationshaltung auf dem Boden hockend und fand doch nichts. Eines Tages aber fragte ihn Huai-jang: “Sag, was hockst du da die ganzs Zeit?” - “Ich will zum Buddha werden”, erwiederte Ma-dsu. Da nahm Huai-jang einen Ziegelstein vom Boden und begann, ihn an der Wand zu zerreiben. Ma-dsu fragte erstaunt: “Was macht Ihr da?” Huai-jang sagte: “Ich will den Ziegel so lange glattreiben, bis ein klarer Spiegel daraus wird.”
Erstaunt und etwas verwirrt fragte Ma-dsu: “Wie kann denn durch Reiben aus einem Ziegelstein ein Spiegel werden?”
Da fragte Huai-jang zurück: “Und wie kann aus dir durch Hocken ein Buddha werden?”
In diesem Augenblick erfuhr Ma-dsu die Erleuchtung.
Zen zum nachdenken
25.04.2007Fang
Das kostbare Pferd
Deines Geistes
…versteh ich nicht. Do you?
Natur
23.04.2007Ein strahlender Morgen vor meinem Fenster gibt mir mehr als die Metaphysik der Bücher.
Walt Whitman
Nichts
21.04.2007Warum ist überhaupt etwas
und nicht vielmehr nichts?
Leibniz
Der Erleuchtungswitz
20.04.2007“Das Leben hat einen Sinn”, sagt Janwillem van de Wetering, ” aber einen fremden. Wenn du an das Ende des Weges kommst und vollkommene Einsicht findest, wirst du sehen, dass Erleuchtung ein Witz ist”
Philosophie
17.04.2007Die meisten Sätze und Fragen, die über philosophisch Dinge geschrieben wurden, sind nicht falsch, sondern unsinnig.
Ludwig Wittgenstein
Wasser ist Wasser
15.04.2007Bevor jemand Zen studiert, sind Berge Berge und Wasser ist Wasser.;
nach einem ersten Blick in die Wahrheit des Zen sind Berge nicht mehr Berge, und Wasser ist nicht länger Wasser;
nach der Erleuchtung sind Berge wieder Berge, und Wasser ist wieder Wasser.
Wunderbare Zen Weisheit
Die Rose
12.04.2007Das Objekt ist kein Objekt mehr; es steht nicht mehr mir gegenüber, sondern ist bei mir. Die Rose, die ich sehe, ist kein Objekt für mein Denken, so wie wir sagen: “Ich sehe eine Rose”, um damit nur festzustellen, dass das Objekt, eine Rose, zur Gattung ‘Rose’ gehört, sondern in der Bedeutung: “Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.”
Erich Fromm
Zen Weisheit
09.04.2007Im Wohnen leb nah an der Erde.
Im Denken halte dich an das Einfache.
Im Streit sei gerecht und großzügig.
Im Regieren versuche nicht alles zu regeln.
Im Arbeiten tue was dir gefällt.
In der Familie sei völlig gegenwärtig.
Sorget Euch nicht
06.04.2007Jesus, mein guter alter Kumpel, sagt:
Darum sorget Euch nicht um den anderen Morgen, denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen.

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