zum Shop
zum Shop zum ushu Shop

Worte und Zen

23.09.2007

Worte sind notwendig für Wissenschaft und Philosophie, aber sie sind ein Hindernis für Zen. Warum? Weil Worte Vorstellungen sind, aber Wirklichkeiten das, was Zen am höchsten bewertet.

D.T. Suzuki

Über Zen reden

21.09.2007

Die ganze Zeit über Zen zu reden, ist wie in einem ausgetrockneten Flußbett nach Fischspuren zu suchen.

Baustelle Korfu

19.09.2007

Natürlich gab es auf Korfu wieder viel zu tun.

Erst Mal wurde der alte Schrott abgeworfen…

dscn0550.JPG

.
…die neuen Wege gefestigt und planiert…

dscn0597.JPG

.
…breit ausgebaut und geteert…

dscn0640.JPG

.
…noch schnell ein Foto und dann ab durch die Tür in die Freiheit!

dscn0775.JPG

So ist Satsang.

Korfu Satsang

17.09.2007

Wieder war ich auf Korfu. Die wunderbare Insel mit Ihren schönen Buchten, großartigen Stränden und fantastischen Bergstraßen fastziniert mich völlig. Wie es scheint, bin ich nun in in dem Alter, in dem man immer wieder an der gleichen Stelle Urlaub macht… Aber wenn’s halt auch so schön ist dort… (grins)

dscn0611.JPG

dscn0629.JPG

Ich war nun schon 3 Mal auf Korfu. Ich reise dort hin nicht nur wegen der schönen Insel, sondern auch wegen des Satsangs von „Samarpan“.
Wieder durfte ich dort die Essenz meiner Selbst beobachten, erforschen und zutiefst erfahren. Und so bin ich!

image001.jpg

Dogen

16.09.2007

Des Wasservogels Wegflug und Wiederkehr, ohne Spur sind sie,
jedoch seines Weges Bahn – könnte er sie je vergessen?

Meister Dogen

Wann – wenn nicht jetzt?
Wo – wenn nicht hier?
Wie – wenn ohne Liebe?
Wer – wenn nicht wir?

Große Worte eines großen Musikers, Rio Reiser.
Ich hatte mal die Gelegenheit, nach einem Konzert, ein paar Worte mit Rio zu sprechen.
Rio Reiser und Ton Steine Scherben haben mich, schon als sehr junger Mensch, schwer beeindruckt.

Tao Te King

04.09.2007

Im Wohnen leb nah an der Erde.
Im Denken halte dich an das Einfache.
Im Streit sei gerecht und großzügig.
Im Regieren versuche nicht, alles zu regeln.
Im Arbeiten tue was dir gefällt.
In der Familie sei völlig gegenwärtig.

Stille ist ein großer Segen, sie reinigt das Gehirn, gibt ihm Vitalität. Und diese Stille erzeugt eine große Energie, die unermessliche Kräfte und Fähigkeiten hat. Dies ist der Ort, wo das Gehirn, das sehr aktiv ist, still sein kann. Eben diese Aktivität des Gehirns hat die Eigenschaft und die Tiefe und die Schönheit der Stille.

Krishnamurti

Meditation bedeutet, eines jeden Gedankens, eines jeden Gefühls gewahr zu sein, niemals zu sagen, sie seien richtig oder falsch, sondern sie einfach zu beobachten und ihnen nachzugehen. In diesem Betrachten beginnen sie alle Regungen des Denkens und Fühlens zu verstehen. Und aus diesem Gewahrsein erwächst das Schweigen.

Krishnamurti

Zerspaltener Geist

25.08.2007

Sie können sich als Ganzes nur sehen, wenn ihr Geist nicht zerspalten ist. Was Sie so sehen, ist die Wahrheit. Nun, können Sie das tun?

Fragt Krishnamurti

Wir sind Götter

22.08.2007

Ach, wenn ihr euch nur selbst erkennen würdet! Ihr seid Seelen; ihr seid Götter. Wenn ich mich jemals zu einer Plasphemie hinreißen lasse, dann geschieht es, wenn ich euch Menschen nenne.

Swami Vivekananda

Wenn das Leben eines Menschen, von allen Ablenkungen geschützt, seine Einheit in der Seele findet, wird ihm das Bewusstsein des Unendlichen, geleichzeitig direkt und natürlich, wie es das Licht für die Flamme ist.

Rabindranath Tagore

Es war einmal eine Seele, die sich als das Licht erkannte. Es war eine sehr neue Seele und deshalb auf Erfahrung erpicht. „Ich bin das Licht“, sagte sie. „Ich bin das Licht.“ Sie wusste es wohl ganz genau. Doch all dieses Wissen und Aussprechen konnte die Erfahrung vom Licht nicht ersetzen. Und in dem Reich aus dem die Seele auftauchte, gab es nichts außer dem Licht. Jede Seele war großartig, jede Seele war herrlich, und jede Seele erstrahlte im Glanz des erfurchgebietenden Licht Gottes. Und so war diese kleine Seele wie eine Kerzenflamme in der Sonne. Inmitten des grandiosesten Lichts – von dem sie ein Teil war – konnte sie sich selbst nicht sehen und somit auch nicht erfahren wer oder was sie wirklich ist.
Nun geschah es, dass diese Seele sich danach sehnte und verzehrte, sich selbst kennen zu lernen. Und so groß war ihr Verlangen, dass Gott eines Tages zu ihr sagte: „Weißt du Kleines, was du tun musst, um dein Verlangen zu befriedigen?“ „Oh was denn Gott? Was muss ich tun? Ich werde alles tun!“ sagte die kleine Seele.
„Du musst dich vom Rest von uns trennen“, gab Gott zur Antwort, „und dann musst du für dich die Finsternis herbeibeschwören.“
„Was ist die Finsternis, o Heiligkeit?“ fragte die kleine Seele.
„Das was du nicht bist“ erwiderte Gott, und die Seele verstand.
Und so entfernte sie sich von Allem und machte sich sogar in ein anderes Reich auf. Und in diesem Reich hatte die Seele die Macht, sämtliche möglichen Formen von Finsternis in Erfahrung zu rufen. Und das tat sie auch.
Doch inmitten all der Finsternis rief sie aus: „Vater, Vater warum hast du mich verlassen?“ Doch Gott hatte sie nicht verlassen. Er stand ihr immer zur Seite, immer bereit sie daran zu erinnern, wer sie wirklich ist, immer bereit sie nach hause zu rufen.

So sollten wir der Finsternis ein Licht sein und sie nicht verfluchen. Wir sollten nicht vergessen wer wir sind. Besonders in dem Moment in dem wir von dem umschlossen sind was wir nicht sind. Wir sollten die Schöpfung preisen auch wenn wir danach trachten sie zu verändern.
Wir sind in dieses Leben gekommen, nicht um zu lernen sondern um das zu demonstrieren was wir bereits sind und was wir schon wissen. So rechtfertigen wir das Leben und geben ihm einen Sinn. So heiligen wir es.

Da sitze ich nun, zufrieden mit meinem heutigen Tagwerk und glücklich, in meinem neuen Laden in Schwabing und schmunzle in mich hinein.
Wie veränderlich doch alles ist, wie schnell sich doch die Welt dreht, und mit Ihr alle Empfindungen und Gefühle.
Gestern standen die Dinge des Tages noch gänzlich anders. Es war interessant, mir selbst zuzusehen, wie ich permanent Sachen tat, die nicht meiner momentanen Stimmung bzw. meinem inneren Gefühl entsprachen. Ich war im Geschäft, in meinem Lager und alles ging schon so schleppend voran. ich forderte (wie so oft) sehr viel mehr von mir als ich schaffen kann und ärgerte mich gleichzeitig darüber, dass die Welt sich ständig Dinge einfallen ließ um mich aufzuhalten…
Anstatt meinem Gefühl zu folgen verschenkte ich meine Aufmeksamkeit an den Geist und seine aberwitzigen Ideen dazu, was alles getan werden müsse und was sonst noch geschehen sollte oder könnte.
Wie stark ich mich doch darauf fixieren kann, mit Fleiß und unglaublicher Energiemobilisierung, gegen die täglichen (geschäftlichen) Wiederstände anzugehen.
Nun, als ich von meinem Lager abfuhr, hatte ich also bei weitem nicht das alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte. Frustriert darüber, fuhr ich in meinen Laden und dachte mir dabei: wieso bleibe ich eigentlich nicht im Lager und mache dort die Arbeit fertig?
Im Laden war auch sehr viel zu tun. Als ich ankam bemerkte ich, dass ich die Schränke, die ich zum einsortieren der neuen Kollektion brauchte, im Lager vergessen hatte. So ging der Kampf gegen die Wiederstände im Laden weiter und ich machte wieder Dinge die viel Mühe kosteten und nicht fertig wurden. Noch frustrierter der unverrichteten Dinge fuhr ich dann nach Erding auf das Sinnflut-Festival. Da habe ich derzeit einen Verkaufsstand an dem die Verkäuferin schon wartete, dass ich neue Ware bringe und ein Display beleuchte. Wieder fühle es sich falsch an dort zu sein, wo doch nirgens die Arbeit fertig war. Dort brummte das Festival und der Platz war voller Menschen in Partylaune. Wärend ich die Klemmspotts an einem Display anbrachte bemerkte ich, dass ich die 3er Stecker und die Verlängerungskabel im Lager vergessen hatte. Und das jetzt, spät abends, wo ich doch eh schon zwei Tage zu spät dran war mit der Beleuchtung. Ich war also wieder von Schwierigkeiten geplagt und spürte dieses zur-falschen-Zeit-am-falschen-Ort Gefühl.
Nach Feierabend um 0.30 Uhr saß ich dann im Weinzelt, in dem sich abends immer die Standler des Festivals treffen. Irgendwie konnte ich mich da gut beobachten und erkennen, wie ich den ganzen Tag nur mit Kampf (im übertragenen Sinne) verbracht hatte. Auch dort fühtle ich mich nicht mit den Dingen im Fluß sondern mehr so als ob ich den Fluß gegen den Strom aufwärts zu schwimme.
Das war aber eine tolle Situation um genau dies zu erkennen. Dabei geholfen hat mir die Sarangi oder Basmati wie ich sie gerne nenne. Auch sie war in einer ähnlichen Situation und so saßen wir beide und erkannten uns eben nicht in der Party, die um uns ablief sondern mehr daneben oder zumindest nicht direkt dabei. Dies beobachtend konnten wir uns klar darüber werden, dass es im wesentlichen nicht wirklich wichtig ist, den Tag damit zu verbringen Wiederstände zu bezwingen. Darüber waren wir froh und gingen später mit einigen anderen Marktfreunden in die sehr ländliche Disco, die dort neben dem Festivalgelände ist und tanzten noch ein paar Stunden auf schlechte alte Hits aus den 80ern und 90ern. Nachdem die Disse schloß, saßen wir später noch trinkend und phillosophierend, mit einigen anderen Marktlern, im Hippylager der Wagenburg des Festivals, bis die Sonne aufging.
Welch ein Tag. Erfüllt mit Unerfülltem schlief ich zwei, drei Stunden hinten in meinem Auto.
Meine Verkäuferin im Laden rief mich morgens an und sagte mir, dass sie den Ladenschlüssel im Laden hätte und nicht mehr rein kam. Ich raste wieder nach München in den Laden.
Wegen des Eintreffens der neuen Kollektion war dort äußerst viel zu tun. Ich klinkte mich ein und hatte nur Zeit für den Laden. Alles andere schüttelte ich heute von mir ab bzw. kümmerte mich einfach nicht darum. So konnte ich recht produktiv viele Dinge erledigen. Unter anderem die Telefonanlage in Ordnung bringen und geduldig und tapfer mit verschiedenen Mitarbeitern diverser Telefon- und Kommunikationsgesellschaften in Warteschleifen verbringen.
Nun sitze ich, wie gesagt, sehr froh über diesen heutigen Tag in meinem Laden und denke mir: welch ein Wunder wie sich der Gemütszustand doch so schnell ändern kann.

Das Leichte

10.07.2007

Das Leichte ist richtig.
Beginne richtig, und es ist leicht.
Fahre leicht fort, und es ist richtig.
Der richtige Weg, das Leichte zu finden, ist, den richtigen Weg zu vergessen und zu vergessen, dass er leicht ist.

Dschuang-Tsu

Welches ist der Weg

07.07.2007

Ein Mönch fragte den Meister Haryo: „Welches ist der Weg?“ Haryo sagte: „Ein Mann der offenen Auges in einen Brunnen fällt.“

Zen Koan

04.07.2007

Eines Tages fiehl der Zen Meister Chao-Chou in den Schnee und rief: „Helft mir auf! Helft mir auf!“ Ein Mönch kam und legte sich neben ihn. Chao-Chou stand auf und ging davon.

Che Guevara

02.07.2007

Seien wir realistisch! Fordern wir das Unmögliche.

Die Nicht-Spur

30.06.2007

Den Buddhismus studieren heißt, das selbst zu studieren. Das Selbst zu studieren heißt, das Selbst vergessen. Das Selbst vergessen heißt, durch alle Dinge erleuchtet zu werden. Durch alle Dinge erleuchtet zu werden heißt, seinen eigenen Körper und seinen eigenen Geist und den Körper und den Geist anderer fallen lassen.
Keine Spur der Erleuchtung bleibt, und diese Nicht-Spur ist unendlich.

Wunderbare Worte vom Zen Meister Dogen.

Krishnamurti sagt:
Nur ein Mensch, der mit vollkommener Selbsthingabe auf einen Baum oder die Sterne oder das glitzernde Wasser eines Flusses schaut, weiß was Schönheit ist. Wenn wir wirklich „sehen“, sind wir in einem Zustand der Liebe.