Die Inder sagen: Wenn ein Tempel oder ein Symbol oder ein Bild dir hilft, die Göttlichkeit in deinem Inneren zu erkennen, dann nutze es. Nimm dir zweihundert Bilder, wenn du willst. Wenn bestimmte Formen und Formulierungen die helfen, das Göttliche zu verwirklichen, dann nutze sie in Gottes Namen; nutze auf ...(weiterlesen...)
Dogen, der große Zenmeister:
Dieses, unser Leben,
Wem kann ich es vergleichen?
Dem Spiegelbild des Mondes im Tautropfen
glitzernd am Schnabel der wilden Ente. (weiterlesen...)
Ich habe schon oft darüber nachgedacht, wie es wohl gemeint sein könnte, wenn Buddhisten davon sprechen, dass die Existenz im Außen nicht existiert sondern, dass wir es mit einer Täuschung zu tun haben. Die Welt würde uns real erscheinen, spiele sich aber nur in unseren Köpfen ab.
Mir ist klar: ...(weiterlesen...)
Die Menschen haben eine Seelenkrankheit. Sie heißt "Werden". Jeder will etwas werden, man muss ja was erreichen. Man meint etwas tun zu müssen um später etwas besseres haben zu können. Weil wir jetzt noch nicht gut genug sind wollen wir besser werden. Dieses WERDEN bleibt nun gedanklich in uns bestehen. ...(weiterlesen...)
Zeit - was ist schon Zeit? Irgendwie schon ein abstrakter Begriff, wie ich finde. Man möchte meinen, dass die Zeit im Überfluss vorhanden wäre und doch sagen so viele Leute sie hätten keine Zeit. Klar ist, dass die Zeit sehr relativ ist. Man denke daran wie die Stunden verfliegen wenn ...(weiterlesen...)
Was schmettert mir Krishnamurti, den ich seiner klaren Radikalität wegen so liebe, heute wieder zu? Folgendes:
"Glauben Sie, dass Ihnen ein Ideal hilft, sich von dem, was ist, zu lösen? Es hilft Ihnen niemals! Sie mögen für den Rest Ihres Lebens die Gewaltlosigkeit predigen und dabei doch nur die Saat ...(weiterlesen...)
Zu meinem Geburtstag bekam ich vom lieben Binli ein schönes Buch geschenkt. "Eric-Emmanuel Schmitt" schreibt eine nette kleine Geschichte über den Kramwarenladen von Monsieur Ibrahim, der sich um den jungen Momo kümmert und mit ihm spricht.
Z.B sagt Monsieur Ibrahim: "Die Schönheit, Momo, ist überall. Wohin du auch dein Auge wendest. ...(weiterlesen...)
So sehr ich auch die ehrenwerten Motive bewundere und mit ihnen sympathisiere, bin ich doch ein kompromissloser Gegner jeglicher Form von Gewalt, selbst wenn sie noch so edlen Zielen dient.
Natürlich von der großen Seele Mahatma Gandhi (weiterlesen...)
Wenn sie sich als Inder oder Moslem oder Christ oder Europäer oder irgendetwas anderes bezeichnen, sagt Kishnamurti, sind sie gewalttätig. Erkennen sie warum das so ist? Weil sie sich von der übrigen Menschheit isolieren. Wenn sie sich durch den Glauben, durch Nationalität, durch Tradition absondern, wird dadurch Gewalt erzeugt. Ein ...(weiterlesen...)
Millionen Menschen sterben in dieser Welt an der Gewalt. So viele Kinder, körperlich und geistig schöne Kinder, sterben jeden Tag vor Hunger. Aber sie kümmern mich nicht. Sollen sie doch alle sterben. Ich bin fähig sie alle zu töten, um diesen Taugenichts zu retten, den ich geboren habe. Ist es ...(weiterlesen...)
Wir denken meist in Grenzen. Durch unser Denken setzen wir uns Grenzen. Es gibt Beziehungen, Familien, Gemeinschaften, Gesellschaften, Stätte, Länder und Nationen. Aller spätestens hört der Weitblick bei unserer Erde auf, die, in der Tat, für uns als menschliche Wesen, ein Grenze darstellt. Die Grenzen bestehen aber nur in unserer ...(weiterlesen...)
Heute ein Gedicht von Rainer Maria Rilke, dessen Vollkommenheit mich derzeit zutiefst berührt und mir eine Gänsehaut beschert:
Alles ist Eins
Einmal, am Rande des Hains,
stehn wir beisammen
und sind festlich wie Flammen,
fühlen: alles ist Eins
Halten uns fest umfasst,
werden im lauschenden Lande
durch die weichen Gewande
wachsen, wie Ast an Ast
Wiegt ein erwachender Hauch
die Dolden ...(weiterlesen...)
Eine Liebesbeziehung ist absolut. In der Liebe verschwindet das Gefühl jeglichen Unterschieds, und die menschliche Seele erreicht ihr Ziel der Vollkommenheit, indem sie über ihre eigene Grenzen hinausgeht und die Schwelle zum Unendlichen überschreitet.
Rabindranath Tagore (weiterlesen...)
Es gibt in der physischen Welt eine unzerstörbare Kontinuität von Beziehungen zwischen Warm und Kalt, Licht und Dunkelheit, Bewegung und Ruhe, genau wie bei den tiefen und hohen Noten eines Klaviers. Deshalb führt das Gegensätzliche in der Welt nicht zu Verwirrung, sondern zu Harmonie.
Rabindranath Tagore (weiterlesen...)
Das bedeutet, dass Sie nicht suchen, nicht wünschen, kein Ziel verfolgen; es gibt überhaupt kein Zentrum mehr. Dann ist Liebe da.
Krishnamurti (weiterlesen...)
Das Individuum ist eine Einheit für sich, ohne Beziehung zum Anderen. Hingegen ist eine Person ein Individuum mit Beziehung zum Anderen.
So sagts Swami Prajnanpad (weiterlesen...)
Alle sind verschieden - Alle sind eins - Ja wie jetzt?
18.10.2006 09:08Uli Weisheiten 0 Kommentare »
Inwiefern ist das Erkennen der Verschiedenheit mit der Einheit vereinbar? Ganz einfach sagt Swami Prajnanpad: Auf der physischen Ebene gibt es keine Einheit, denn die physische Ebene ist die der Formen, und alle Formen sind voneinander verschieden. Einheit gibt es nur im Herzen. Sie ist ein Gefühl: die Liebe. Und ...(weiterlesen...)
Ich bin davon überzeugt, dass Gott vollkommen eins ist. Die Menschheit bildet ein einziges Ganzes. Obwohl sie mehrere Körper besitzt, hat sie nur eine einzige Seele. Die Brechung bewirkt, dass die Sonnenstrahlen zahlreich sind, aber ihre Quelle ist eine einzige. Also kann ich mich nicht von der verdorbensten Seele distanzieren, ...(weiterlesen...)
Ein Haiku eines unbekannten Dichters:
Im Herbstlicht leuchtet meine Seele. In der Ruhe mit der Natur. (weiterlesen...)
Joka der Zenmeister sagt:
Und fragt mich jemand: " Was für eine Wahrheit ist denn das, die du verstanden hast?" So antworte ich: "Die Kraft vollkommener Weisheit" Das eine Mal heißt es "Ja!" Das andere Mal heißt es "Nein!" Mein Tun steht einmal im Widerspruch, das andere Mal im Einklang: Selbst ...(weiterlesen...)

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