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Abschied

24.05.2012 23:13
Uli Allgemein, Gedichte 1 Kommentar »
Lachende Papageien durchqueren Indiens Himmel feingliedrig die Fiedrigkeit der Äste recken sich mit ihrem knorrigen Holz bis in mein Herz ächzen dabei und wachsen doch. Die Idee, dich ziehen zu lassen küsst mir den Nacken behutsam und leis. Barfüßig gehe ich in der Abendhitze auf und sage schwebend meiner alten Haut Lebwohl. Dies also ist unser Abschied. Die Affen kreischen, doch ...(weiterlesen...)

Stufen

15.05.2012 14:47
Uli Gedichte 0 Kommentare »
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern. Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe Bereit zum Abschied sein und Neubeginne, Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern In andre, neue Bindungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ...(weiterlesen...)
Es war ein mal ein Mann, der wollte die Zeit anhalten. So ging er hinaus auf die Hügel vor der Stadt und rief: „Zeit steh still!“ Da kam ein Reiter des Weges und sagte: „ Wenn dies dein Wunsch ist so sei er Dir erfüllt!“ Er zog seinen Degen und stach in ...(weiterlesen...)
Frühlingssonnenbank Sieh' wie zart der Tag beginnt Reh vorbei gerannt (weiterlesen...)
Wann - wenn nicht jetzt? Wo - wenn nicht hier? Wie - wenn ohne Liebe? Wer - wenn nicht wir? Große Worte eines großen Musikers, Rio Reiser. Ich hatte mal die Gelegenheit, nach einem Konzert, ein paar Worte mit Rio zu sprechen. Rio Reiser und Ton Steine Scherben haben mich, schon als sehr junger Mensch, schwer ...(weiterlesen...)

Voll Blüten

17.05.2007 14:31
Uli Gedichte 3 Kommentare »
Voll Blüten steht der Pfirsichbaum, Nicht jede wird zur Frucht, Sie schimmern hell wie Rosenschaum Durch Blau und Wolkenflucht Wie Blüten gehn Gedanken auf, Hundert an jedem Tag - Laß blühen! laß dem Ding den Lauf! Frag nicht nach dem Ertrag! Es muss auch Spiel und Unschuld sein Und Blütenüberfluss, Sonst wär die Welt uns viel zu klein Und Leben kein ...(weiterlesen...)

Mondnacht

27.03.2007 10:59
Uli Gedichte 0 Kommentare »
Weg in den Garten, tief wie ein langes Getränke, leise im weichen Gezweig ein entgehender Schwung. Oh und der Mond, der Mond, fast blühen die Bänke von seiner zögernden Näherung. Stille, wie drängt sie. Bist du jetzt oben erwacht? Sternig und fühlend steht dir das Fenster entgegen. Hände der Winde verlegen an dein nahes Gesicht die entlegenste ...(weiterlesen...)
Alles verändert sich, nichts bleibt besteh'n dem Tag folgt die Nacht und die Nacht muss vergeh'n und jeder der das zu verändern sucht wird sich umsonst bemüh'n. Das ist der Refrain eines Songs, der mir seit meiner Jugend immer wieder in den Ohren klingt. Ich hörte ihn in so schönen Momenten bei einer unbeschreiblichen ...(weiterlesen...)
Heute ein Gedicht von Rainer Maria Rilke, dessen Vollkommenheit mich derzeit zutiefst berührt und mir eine Gänsehaut beschert: Alles ist Eins Einmal, am Rande des Hains, stehn wir beisammen und sind festlich wie Flammen, fühlen: alles ist Eins Halten uns fest umfasst, werden im lauschenden Lande durch die weichen Gewande wachsen, wie Ast an Ast Wiegt ein erwachender Hauch die Dolden ...(weiterlesen...)