Es war ein mal ein Mann, der wollte die Zeit anhalten.
So ging er hinaus auf die Hügel vor der Stadt und rief: „Zeit steh still!“
Da kam ein Reiter des Weges und sagte: „ Wenn dies dein Wunsch ist so sei er Dir erfüllt!“ Er zog seinen Degen und stach in ...(weiterlesen...)
Frühlingssonnenbank
Sieh' wie zart der Tag beginnt
Reh vorbei gerannt (weiterlesen...)
Wann - wenn nicht jetzt?
Wo - wenn nicht hier?
Wie - wenn ohne Liebe?
Wer - wenn nicht wir?
Große Worte eines großen Musikers, Rio Reiser.
Ich hatte mal die Gelegenheit, nach einem Konzert, ein paar Worte mit Rio zu sprechen.
Rio Reiser und Ton Steine Scherben haben mich, schon als sehr junger Mensch, schwer ...(weiterlesen...)
Voll Blüten steht der Pfirsichbaum,
Nicht jede wird zur Frucht,
Sie schimmern hell wie Rosenschaum
Durch Blau und Wolkenflucht
Wie Blüten gehn Gedanken auf,
Hundert an jedem Tag -
Laß blühen! laß dem Ding den Lauf!
Frag nicht nach dem Ertrag!
Es muss auch Spiel und Unschuld sein
Und Blütenüberfluss,
Sonst wär die Welt uns viel zu klein
Und Leben kein ...(weiterlesen...)
Weg in den Garten, tief wie ein langes Getränke,
leise im weichen Gezweig ein entgehender Schwung.
Oh und der Mond, der Mond, fast blühen die Bänke
von seiner zögernden Näherung.
Stille, wie drängt sie. Bist du jetzt oben erwacht?
Sternig und fühlend steht dir das Fenster entgegen.
Hände der Winde verlegen
an dein nahes Gesicht die entlegenste ...(weiterlesen...)
Alles verändert sich,
nichts bleibt besteh'n
dem Tag folgt die Nacht und die Nacht muss vergeh'n
und jeder der das zu verändern sucht wird sich umsonst bemüh'n.
Das ist der Refrain eines Songs, der mir seit meiner Jugend immer wieder in den Ohren klingt. Ich hörte ihn in so schönen Momenten bei einer unbeschreiblichen ...(weiterlesen...)
Heute ein Gedicht von Rainer Maria Rilke, dessen Vollkommenheit mich derzeit zutiefst berührt und mir eine Gänsehaut beschert:
Alles ist Eins
Einmal, am Rande des Hains,
stehn wir beisammen
und sind festlich wie Flammen,
fühlen: alles ist Eins
Halten uns fest umfasst,
werden im lauschenden Lande
durch die weichen Gewande
wachsen, wie Ast an Ast
Wiegt ein erwachender Hauch
die Dolden ...(weiterlesen...)

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