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Als ich gestern, mit meinem besten Kumpel Martin, zusammen saß, redeten wir, wie so oft über die Dinge der Welt, der Zeit und des Lebens.
In unserem Gespräch ging ich einfach nicht darauf ein, dass man „WISSEN“ könne, was nach dem Tod geschieht oder was vor dem Leben war. Man kann vielleicht daran „GLAUBEN“, dass da was sein wird oder zuvor etwas war aber (ich zumindest) „weiß“ es nicht. Wir kamen in ein lautes Durcheinander weil ich keine Lust hatte mich mit Zeiten, die sich irgendwann und Dingen die sich irgendwo abspielen, auseinander zu setzen und bezeichnete dies als reine Fiktion. Martin aber fühle es und war sich da ganz sicher.
Hierzu fanden wir im Internet eine nette Geschichte über ein ungeborenes Zwillingspärchen.
Die zwei Babys unterhalten sich im Bauch der Mutter über das Leben nach der Geburt.

„Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ fragt der eine Zwilling.
„Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen
kommen wird.“ antwortet der andere Zwilling.
„Ich glaube, das ist Blödsinn!“ sagt der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt
geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?“
„So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein.
Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“
„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine
verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du
herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“
„Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“
„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von ’nach der Geburt‘. Mit der
Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.“
„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber
ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen.“
„Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“
„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie
könnten wir gar nicht sein!“
„Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch
nicht.“
„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren,
wenn sie unsere Welt streichelt….“

2 Kommentare zu “Gibt es ein Leben nach der Geburt?”

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  1. Zena -

    Was für eine wunderschöne Geschichte. So schön habe ich die ‚Nachwelt‘ noch nie beschrieben gesehen.
    Gratuliere zu diesem Blog.

  2. Uli -

    Vielen Lieben Dank.

    OM
    Uli

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